Stadt und Region Dresden bilden einen historisch gewachsenen und traditionell leistungsstarken Wirtschaftraum.
Kennzeichnend für die Entwicklung der Dresdner Wirtschaft ist dabei sowohl das breite Branchenspektrum, als auch ein überdurchschnittliches Wachstum während der vergangenen Jahre.
Die Wirtschaft der Region kann aus einem hervorragenden Wissenschaftspotential schöpfen: Dresden ist nicht nur wichtiger Universitäts- und Hochschulstandort, sondern gleichzeitig auch Arbeitsort für mehr als 120 Forschungsinstitute. Diese Innovationskraft kommt insbesondere den Hochtechnologie-Unternehmen der Stadt zugute. Dresden konnte sich in den vergangenen Jahren als einer der weltweit führenden Produktionsstandorte der Mikroelektronik profilieren. Institute und Unternehmen der Biochemie arbeiten ebenso in Dresden, wie Firmen der optischen und pharmazeutischen Industrie.
Die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens setzt auf ein großes Angebot an qualifizierten Fachkräften, auf Innovation und zeitgemäße Infrastruktur. Sie profitiert von der hohen Lebensqualität der Stadt. Die Aktivitäten der Messe Dresden und Internationales Kongresszentrum sind Teil dieser Dynamik. Ihre Angebote gestalten die Wirtschaftsentwicklung der Region mit und erschließen Veranstaltern und Ausstellern einen leistungsstarken Wirtschaftsraum.
Allein im ersten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung wurden in der Landeshauptstadt Dresden über 50 Milliarden Euro in Wirtschaft und Infrastruktur investiert, mehr als die Hälfte davon in Industrie und Handwerk. Im Ergebnis dessen gelang es, das traditionell breite Leistungsspektrum der Dresdner Unternehmen zu erhalten, ihre Zahl stieg seit 1990 bis 2004 von 12.000 auf etwa 41.100. Die Niederlassung renommierter Firmen verleiht Dresden in einigen Dresdner Branchen internationale Bedeutung.
Dresden hat seit Jahren eine der geringsten Arbeitslosenquoten und eine im ostdeutschen Vergleich sehr hohe Kaufkraft. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass in Dresden fast die Hälfte der technologisch ausgerichteten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten Sachsens konzentriert sind. Das Zusammenspiel dieser Faktoren ermöglicht der Dresdner Wirtschaft ein über dem Bundesdurchschnitt liegendes Wachstum. Es betrug beispielsweise im Jahr 2003 3,3 Prozent.
Der Flughafen Dresden ist in diese Entwicklungen vielfältig einbezogen. In den vergangenen Jahren gelang es, durch den Ausbau des Liniennetzes, regelmäßige Verbindungen in viele wichtige Wirtschaftszentren Europas anzubieten. Kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur des Flughafens sichern, dass die Abfertigungsanlagen, die Verkehrstechnik und Verkehrstechnologien die Anforderungen der wachsenden Verkehrsleistungen bewältigen können.
Das wichtigste Vorhaben war der Bau des Flughafen Dresden Terminals von 1998 bis 2001. Dabei entstand ein vollkommen neuer Flughafen mit eigenem S-Bahn-Anschluss, direkter Autobahnanbindung und neuem Parkhaus. Mit dem Flughafen Dresden Terminal wird sowohl Passagieren als auch Airlines ein grundlegend verbesserter Service geboten. Grundlage ist das Konzept der kurzen Wege, das schnelle und direkte Umsteigen zwischen den Verkehrsträgern Flugzeug, Schiene und Straße. Gleichzeitig entstand mit dem neuen Terminal im Dresdner Norden ein multifunktionaler Erlebnisbereich für Einkauf, Gastronomie und Reisen.